Office 365 Öffentliche Ordner können von extern keine Mails empfangen

Manchmal kommt es vor, dass bei neu eingerichteten Office 365 Umgebungen mit Öffentlichen Ordnern (Public Folders), diese keine Mails von extern empfangen können, obwohl augenscheinlich alles richtig eingestellt ist. Die Absender bekommen dann eine Unzustellbarkeitsnachricht zurück.

In dem Fall sollte überprüft werden, ob in der EAC vom Admin-Center die Domäne als „internes Relay“ eingerichet ist.

Sollte diese Einstellung immer noch nicht ausreichen, so muss über die Powershell folgendes Kommando ausgeführt werden:

$UserCredential = Get-Credential

Es sollte ein Fenster erscheinen, in dem die Anmeldedaten für den jeweiligen O 365 Account eingetragen werden müssen.

$Session = New-PSSession -ConfigurationName Microsoft.Exchange -ConnectionUri https://outlook.office365.com/powershell-liveid/ -Credential $UserCredential -Authentication Basic -AllowRedirection

Import-PSSession $Session -DisableNameChecking

get-publicfolder -recurse | Add-PublicFolderClientPermission -User Anonymous -AccessRights CreateItems

Remove-PSSession $Session

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Outlook aus freigegebenem Postfach (oder per Vollzugriff verbundenem Postfach) gesendete e-mails landen im falschen gesendete Elemente Ordner

Wenn ein Outlook-Benutzer weitere verbundene Konten (per Vollzugriff oder freigegebene Postfächer hat) und unter diesen Konten E-Mails verschickt (senden als), dann landen die gesendeten Mails im eigenen Ordner „gesendete Objekte / Elemente“.

Das macht ggf. keinen Sinn, da weitere Personen, die mit diesem freigegebenen Postfach arbeiten, nicht nachvollziehen können, dass Mails bereits beantwortet wurden, etc.

Dieses Verhalten kann per Registry Fix verändert werden:

Windows Registry Editor Version 5.00

[HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Office\15.0\Outlook\Preferences]
„DelegateSentItemsStyle“=dword:00000001

Die 15.0 steht für die Office-Version, allgemein gelten hier folgende Werte:

  • 13.0 = 2007
  • 14.0 = 2010
  • 15.0 = 2013
  • 16.0 = 2016 / 365

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Windows Zeitserver ( NTP ) konfigurieren (2008, 2008R2, 2012, 2012R2, 2016)

Um einen Zeitserver im Netzwerk (z.B. Domain-Controller) mit einer „Atomzeit“ aus dem Internet zu konfigurieren, muss folgendermaßen vorgegangen werden.

In einer Administrator CMD folgende Befehle ausführen:

w32tm /config /syncfromflags:manual /manualpeerlist:"0.de.pool.ntp.org 1.de.pool.ntp.org 2.de.pool.ntp.org 3.de.pool.ntp.org" /reliable:yes /update

Mit obigem Befehl wird festgelegt, mit welchen Internetzeitquellen abgeglichen wird. Gleichzeitig wird der Server als „zuverlässige“ Zeitquelle aktiviert.

Dienst einmal stoppen und wieder starten:

net stop w32time
net start w32time

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Lexmark X654de Werkseinstellungen laden

Um bei einem Lexmark Multifunktionsgerät X654de einen kompletten Factory Default Reset durchzuführen:

  • Gerät ausschalten
  • Tasten 2 und 6 drücken und halten
  • Gerät einschalten
  • weiter die 2 + 6 Tasten halten, bis die Initialisierung durchgelaufen ist und das Maintenance Menu auftaucht

In diesem Menu können verschiedene Sachen gemacht werden, wie Scanner Tests, Wartungszähler zurücksetzen, aber eben auch ein kompletter Werksreset.

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Internet Explorer druckt leere Seiten – Druckvorschau auch leer

Nach Installation einer komplett neuen Rechner-Anlage (Windows Server 2012 R2 / Windows 7 PCs) mit per Gruppenrichtlinien konfigurierter Ordnerumleitung auf Netzwerkordner stellte sich heraus, dass das Drucken aus IE 11 heraus nur leere Seiten produzierte. Auch die Druckvorschau zeigte eine leere Seite. Internet Explorer druckt leere Seiten – Druckvorschau auch leer weiterlesen

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VMWARE: Netzwerk-Performance virtuelle Windows 2008 R2 / 2012 R2 Maschinen mit VMXNET3

Wir haben festgestellt, dass insbesondere bei virtuellen Maschinen, die Datenbankserver (MS SQL) bereitstellen, die Netzwerkperformance im Bereich der SQL-Abfragen stark zu wünschen übrig ließ.

Nach einiger Suche stellte sich heraus, dass zuerst das reine Umkonfigurieren des Netzwerkadapters auf den ohnehin von VMware empfohlenen VMXNET3 bereits deutliche Geschwindigkeitszuwächse brachte. VMWARE: Netzwerk-Performance virtuelle Windows 2008 R2 / 2012 R2 Maschinen mit VMXNET3 weiterlesen

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Windows 8.1 blockiert bei Downloads den gesamten Internetzugriff (Leitung ausgelastet)

Wir haben inzwischen bei verschiedenen Szenarien festgestellt, dass folgendes Problem auftreten kann:
wenn Windows 8.1 Rechner (Windows 8 noch nicht getestet) in einem Netzwerk größere Downloads mit der maximalen verfügbaren Bandbreite durchführen,  kann es passieren, dass das Internet während des Downloads für die restlichen Rechner / Benutzer des Netzwerkes nicht mehr zur Verfügung steht. Windows 8.1 blockiert bei Downloads den gesamten Internetzugriff (Leitung ausgelastet) weiterlesen

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VMware: vCenter VCSA Appliance NTP reflection DOS DDOS Attacke möglich

Es kam eine E-Mail des BSI und von unserem Hosting-Provider herein, dass eine unserer IPs auf eine NTP DDOS Attacke reagiert hat, bzw. ausgenutzt wurde.

In verschiedenen Blog-Postings wurde über eine neue Möglichkeit der missbräuchlichen Nutzung von NTP Servern berichtet. Durch diese missbräuchliche Nutzung kann ein reflektierter und verstärkter Denial-of-Service-Angriff durchgeführt werden.

Es wird ein Update auf Version 4.2.7 oder höher empfohlen. Aufgrund des Verhältnisses von einer kleinen Anfrage (1 UDP Paket) zu einer sehr großen Antwort (max. 600 IP Adressen) wird von einem Verstärker (Amplifier) Angriff gesprochen. Das Feature wird seit Dez. 2013 aktiv für DDoS Angriffe ausgenutzt.

Es stellte sich heraus, dass es unsere vCenter-Server-Appliance selber ist, welche allerdings in der aktuellsten Version (seinerzeit 5.5.0.5201 Build 1476389) läuft.
Daher konnte lediglich über das Hinzufügen der Zeile

disable monitor

in die /etc/ntp.conf Abhilfe geschaffen werden. Ein anschließender Neustart der Appliance war nötig.

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Exchange 2013: Adressbuch wird im Outlook Cached Mode bei externen Clients nicht heruntergeladen

Es war nicht möglich, das Offlineadressbuch herunterzuladen. Outlook hing beim herunterladen, es erschien keine Fehlermeldung.

Bei Clients, die sich in der Domäne befanden, funktionierte es hingegen. Also konnten wir davon ausgehen, dass die Adressbücher grundsätzlich korrekt funktionierten.

Es stellte sich heraus, dass Exchange 2013, anders als 2010, das virtuelle Verzeichnis „OAB“ im IIS nicht mit Basic Authentication $true (Standardauthentifizierung) angelegt hatte.

Dieses bitte NICHT im IIS ändern, Exchange würde es wieder überschreiben.

Der korrekte Befehl für die Powershell lautet:
Set-OabVirtualDirectory -Identity „EXCHANGE2013\oab (Default Web Site)“ -BasicAuthentication $true

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Server 2012 / R2 Testversion umwandeln in Verkaufsversion

Anders, als ich es in diversen anderen Blogs und auch im TechNet gefunden habe, lautet der korrekte Befehl für die „elevated“ CMD:

DISM /online /Set-Edition:ServerStandard /ProductKey:XXXXX-XXXXX-XXXXX-XXXXX-XXXXX /AcceptEula

So ist es – in diesem Fall – möglich, eine Windows 2012 (oder R2) ServerStandardEval in eine „Echte“ umzuwandeln.

  • DISM /online /Get-CurrentEdition
    liefert die aktuell verwendete Windows Edition
  • DISM /online /Get-TargetEditions
    liefert die möglichen Upgrade-Editionen

http://technet.microsoft.com/en-us/library/dn303416.aspx

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